MEDI Verbund Berlin - Ärzteinitiative e.V. - Der starke Verbund für Berlin

Ärzteinitiative Berlin e.V.

Satzung

in der Fassung vom 03.11.2016

§ 1

Name, Rechtsform, Sitz, Geschäftsjahr:

  1. Der Verein führt den Namen: Ärzteinitiative Berlin;
    nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz "e.V.".
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.
  3. Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen werden.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck des Vereins:

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO. Der Verein hat den Zweck, dass im Interesse der Gesundheit der Patienten Maßnahmen im Gesundheitswesen, wie z. B. die Behandlungsbedingungen und Arbeitsbedingungen der Ärzte, untersucht und verbessert werden. Dadurch sollen insbesondere die Kosten der medizinischen Versorgung der Bevölkerung nach dem jeweiligen Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik so niedrig wie möglich gehalten werden.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  4. Bei der Auflösung oder der Aufhebung des Vereins oder beim Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine gemeinnützige Einrichtung, die von der Mitgliederversammlung zu bestimmen ist.

§ 3

Erwerb der Mitgliedschaft:

  1. Mitglied des Vereins können werden:
    1. niedergelassene Ärzte/innen
    2. angestellte Ärzte/innen in Praxen und MVZ von niedergelassenen Ärzten/innen
    3. Fördermitglieder im Rentenalter und
    4. vom Beitrag befreite Ärzte/innen.
  2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den geschäftsführenden Vorstand zu richten ist und über den der geschäftsführende Vorstand entscheidet. Der geschäftsführende Vorstand kann einen Aufnahmeantrag nur aus wichtigem Grund ablehnen. Die Ablehnung ist zu begründen. Gegen die Ablehnung kann die Mitgliederversammlung angerufen werden, die über den Aufnahmeantrag mit einfacher Mehrheit endgültig entscheidet. Die Anrufung der Mitgliederversammlung ist an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Sie muss innerhalb eines Monats nach Zustellung des ablehnenden Bescheids des geschäftsführenden Vorstandes beim geschäftsführenden Vorstand eingegangen sein. Über die Beschwerde ist in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu entscheiden. Die Beschwerdeentscheidung ist dem Beschwerdeführer schriftlich zuzustellen. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

§ 4

Beendigung der Mitgliedschaft:

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss des Mitglieds aus dem Verein.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand. Er kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten erklärt werden.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser zweiten Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes über die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
  4. Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen,
    1. bei grobem Verstoß gegen die Zwecke des Vereins und gegen seine Satzung;
    2. bei schwerer Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins;
    3. bei grobem Verstoß gegen die Solidarität innerhalb des Vereins;
    4. bei Nichterfüllung der in der Satzung festgelegten Pflichten;
    5. bei unehrenhaftem Betragen.
    Über den Ausschluss entscheidet der geschäftsführende Vorstand, der vor der Beschlussfassung dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben soll. Gegen den Ausschluss kann die Mitgliederversammlung angerufen werden, die über den Ausschluss mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder entscheidet. Die Anrufung der Mitgliederversammlung ist an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Sie muss innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses über den Ausschluss beim geschäftsführenden Vorstand eingegangen sein. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist dem betroffenen Mitglied von dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich mitzuteilen.
  5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

§ 5

Mitgliedsbeiträge:

  1. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Höhe und die Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Jahresbeiträgen und Umlagen.
  2. Umlagen dienen der Deckung außerordentlicher, von den laufenden Kosten des Vereins unabhängigen Aufwendungen.
  3. Beiträge und Umlagen sind wie folgt zur Zahlung fällig:
    1. Aufnahmebeiträge innerhalb von zwei Wochen nach Mitteilung der Aufnahme;
    2. Jahresbeiträge bis spätestens zum 01.04. eines jeden Geschäftsjahres;
    3. Umlagen gemäß Beschlussfassung in der über die Umlagenerhebung beschließenden Mitgliederversammlung.
  4. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, in Einzelfällen Beiträge und Umlagen zu ermäßigen, zu erlassen oder die Zahlung zu stunden.
  5. In Abweichung zu den vorgenannten Regelungen haben Mitglieder nach § 3 Nr. 1 Buchst. c) keinen verpflichtenden Jahresbeitrag zu leisten, vielmehr wird die Höhe des Beitrages durch dieses Mitglied selbst entschieden.

§ 6

Organe des Vereins:

  1. Organe des Vereins sind der geschäftsführende Vorstand, der erweiterte Vorstand und die Mitgliederversammlung.
  2. Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.
  3. Die Mitarbeit in den Organen des Vereins erfolgt ehrenamtlich

§ 7

Geschäftsführender Vorstand:

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und neun weiteren Mitgliedern. Er soll je zur Hälfte von Gebietsärzten und Hausärzten besetzt werden.
  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister; je zwei dieser drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten gemeinschaftlich den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  3. Der geschäftsführende Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins, die diese Satzung nicht ausdrücklich einem anderen Organ zuweist, zuständig. Er führt die Geschäfte des Vereins.
  4. Der geschäftsführende Vorstand ist mit sieben Mitgliedern beschlussfähig unter denen sich der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende befinden muss; er entscheidet mit einer einfachen Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
    Die Einladung zu den Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden - außer in Eilfällen - spätestens eine Woche vor der Sitzung. Es bedarf der Mitteilung einer Tagesordnung.
    Die Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes sind schriftlich zu fassen und von wenigstens zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten:
    1. Ort und Zeit der Sitzung;
    2. die Namen der Teilnehmer;
    3. die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse.
    Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen.
  5. Der geschäftsführende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, gerechnet von der Wahl an. Er bleibt bis zur Neuwahl des geschäftsführenden Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied wird einzeln gewählt. Zu Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden.
  6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstandes. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vorzeitig aus, so kann der geschäftsführende Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen. Wird dieses Mitglieder auf der nächsten Mitgliederversammlung nicht bestätigt, ist auf dieser Mitgliederversammlung ein Nachfolger zu wählen.
  7. Soweit 1/4 aller Mitglieder anwesend sind, kann nach Ankündigung in der Tagesordnung in der Mitgliederversammlung ein Vorstandsmitglied aus wichtigem Grund mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder abgewählt werden. Dieses abgewählte Vorstandsmitglied ist durch ein in der selben Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu wählendes neues Vorstandsmitglied zu ersetzen.

§ 8

Erweiterter Vorstand:

  1. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und aus jeweils einem Sprecher der Geschäftsführung aller Organisationsgemeinschaften (Medi GbRs), die mit der MEDI-Verbund Berlin GmbH einen Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen haben. Er tritt mindestens zweimal jährlich zusammen.
  2. Der erweiterte Vorstand entscheidet in allen Belangen, die den MEDI-Verbund Berlin GmbH betreffen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend. Vorsitzender des erweiterten Vorstandes ist der Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstandes gemäß § 7 dieser Satzung, in dessen Verhinderungsfall dessen Stellvertreter.
  3. Der erweiterte Vorstand erlischt als Organ dieses Vereins, sobald dieser Verein aufhört, Gesellschafter der MEDI-Verbund Berlin GmbH zu sein.

§ 9

Mitgliederversammlung:

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Stimmberechtigt ist nur, wer mit der Beitragszahlung nicht mehr als sechs Monate im Rückstand ist.
  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes;
    2. Entgegennahme des Berichts des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes sowie des Kassenberichts;
    3. Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes und des erweiterten Vorstandes;
    4. Festsetzung der Aufnahmegebühren, Jahresbeiträge und Umlagen;
    5. Einrichtung und Aufhebung von Arbeitsgemeinschaften;
    6. Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern und über die Nichtaufnahme gemäß § 3 Abs. 2 dieser Satzung;
    7. Beschlussfassung über Änderung der Satzung;
    8. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
  3. Die Mitgliederversammlung ist vom geschäftsführenden Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand fest. Es soll einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung abgehalten werden.
  4. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim geschäftsführenden Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen, sofern zehn weitere Mitglieder diesen Antrag unterschreiben. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzungen bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung selbst gestellt werden, beschließt die Versammlung.
  5. Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand geleitet, sofern sie keinen anderen Versammlungsleiter wählt. Die Art der Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.
  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde.
  7. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 9/10 erforderlich.
  8. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit wird die Wahl wiederholt.
  9. Über den wesentlichen Ablauf der Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Protokollführer ist vom Versammlungsleiter bestimmt.
    Das Versammlungsprotokoll muss enthalten:
    1. Ort und Zeit der Versammlung;
    2. Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers;
    3. die Namen und die Anzahl der erschienenen Mitglieder;
    4. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung;
    5. die Tagesordnung;
    6. die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein- Stimmen, Enthaltungen, ungültige Stimmen), die Art der Abstimmung;
    7. Satzungs- und Zweckänderungsanträge;
    8. Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind.

§ 10

Arbeitsgemeinschaften:

  1. Über die Einrichtigung, den Zweck und die Aufhebung von Arbeitsgemeinschaften entscheidet die Mitgliederversammlung.
  2. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass an einer Arbeitsgemeinschaft auch Personen mitarbeiten können, die nicht Mitglied des Vereins sind.

§ 11

Auflösung des Vereins:

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden, wobei mindestens 1/4 aller Vereinsmitglieder anwesend sein müssen.
  2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren des Vereins.
  3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an eine gemeinnützige Einrichtung, die von der Mitgliederversammlung durch Beschluss bestimmt wird. Der Beschluss darf erst nach der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
  4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird, oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

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